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Zu niedriger Blutdruck: Was tun?

Ein nicht innerhalb der Normgrenze befindlicher Blutdruck kann sich in zwei verschiedenen Formen ausdrücken: Als Hypertonie und Hypotonie. Erstgenannter Fachbegriff steht für einen erhöhten bzw. zu hohen Blutdruck, der dauerhaft über der Grenze von 140/90 mmHG liegt. Hypotonie dagegen bezeichnet den zu niedrigen Blutdruck. Er liegt immer dann vor, wenn der systolische Druck unter den Wert von 110 mmHG sinkt und dort länger verbleibt.

Im Gegensatz zu einer Hypertonie wird der zu niedrige Blutdruck – also die Hypotonie – von Medizinern als vergleichsweise ungefährlich eingestuft. Viele Menschen leiden ihr ganzes Leben lang unter einem niedrigen Blutdruck und tun nichts dagegen. Und das, obwohl die Auswirkungen durchaus unangenehm sein können. Im Gegensatz zum zu hohen Blutdruck besteht hierbei in der Regel nicht die Gefahr von ernsthaften Schäden am Herz-Kreislaufsystem, zum Beispiel in Form von Schlaganfällen oder Herzinfarkten.

Der zu niedrige Blutdruck macht sich meist durch eine geringe allgemeine Leistungsfähigkeit, durch ständige Müdigkeit und durch Kreislaufprobleme bemerkbar. Insbesondere im Sommer leiden Menschen mit Hypotonie unter Schwindel und Schwächeanfällen, oft haben sie Probleme, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu verrichten.

Die Ursachen des niedrigen Blutdrucks können verschiedener Natur sein. Oft ist es ein Missverhältnis zwischen Gefäßvolumen un

d dem Volumen des im Körper zirkulierenden Blutes, welches für den niedrigen Blutdruck sorgt. Auch ein zu geringer Widerstand der Gefäße oder der ebenfalls zu geringe Rückstrom des Blutes zum Herzen können den niedrigen Blutdruck bedingen.

Was tun gegen zu niedrigen Blutdruck?

Menschen mit Hypotonie fühlen sich von der Schulmedizin oftmals nicht ernst genug genommen. Sie vermissen klare Empfehlungen, wie sie dem niedrigen Blutdruck entgegenwirken und somit die Auswirkungen reduzieren können.

Um geeignete Gegenmaßnahmen zu nennen, muss zunächst festgestellt werden, um welche Form der Hypotonie sich handelt. Hierbei ist grundsätzlich zwischen der orthostatischen und der essentiellen Hypotonie zu unterscheiden. Erstgenannte macht sich immer dann bemerkbar, wenn der Betroffene seine Körperhaltung verändert, also zum Beispiel vom Liegen in die sitzende oder aufrechte Körperhaltung wechselt. Dabei fällt der Blutdruck plötzlich ab und es kommt zu den genannten Reaktionen.

In den meisten Fällen liegt allerdings die sogenannte essenzielle Hypotonie vor. In diesem Fall können die körperlichen Reaktionen auf den abfallenden Blutdruck jederzeit und ohne Vorwarnung auftreten, die Ursache dafür lässt sich nicht genau eingrenzen. Menschen mit essenzieller Hypotonie leiden außerdem unter häufigen Kopfschmerzen, kalten Extremitäten und Konzentrationsschwächen.

Ist die Form der Hypertonie geklärt, so gilt es, medizinisch festzustellen, ob eine Erkrankung der Auslöser des zu niedrigen Blutdrucks sein kann. Dafür wird in der Regel ein großes Blutbild angefertigt. Liegt eine solche Erkrankung nicht vor, so werden meist folgende Therapiemaßnahmen vorgeschlagen, die der Betroffene selbst durchführen kann:

Umstellung der Ernährung

Niedriger Blutdruck kommt häufig bei Menschen vor, die zu wenig trinken. Sie sollten daher die Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Außerdem können sie vermehrt Kochsalz in ihrer Ernährung einsetzen, dadurch steigt langfristig der Blutdruck.

Wechselduschen

Auch Wechselduschen sind bekannt dafür, der Blutdruck anzuregen und – bei regelmäßiger Anwendung – zu steigern.

Sportliche Betätigung

Zusätzlich zu den Wechselduschen und der veränderten Ernährung kann ein spezielles Sportprogramm absolviert werden, das darauf abzielt, die Blutzirkulation im Körper zu verbessern.

Während für die Hypertonie zahlreiche Medikamente, sogenannte Blutdrucksenker, erhältlich sind, können Menschen mit zu niedrigem Blutdruck nicht auf solche Hilfsmittel zurückgreifen. In den meisten Fällen reichen aber die hier genannten Gegenmaßnahmen aus, um die Auswirkungen des zu niedrigen Blutdrucks langfristig einzudämmen und diesen wieder in einen normalen Bereich zu bringen.

Ein nicht innerhalb der Normgrenze befindlicher Blutdruck kann sich in zwei verschiedenen Formen ausdrücken: Als Hypertonie und Hypotonie. Erstgenannter Fachbegriff steht für einen erhöhten bzw. zu hohen Blutdruck, der dauerhaft über der Grenze von 140/90 mmHG liegt. Hypotonie dagegen bezeichnet den zu niedrigen Blutdruck. Er liegt immer dann vor, wenn der systolische Druck unter den Wert von 110 mmHG sinkt und dort länger verbleibt. Im Gegensatz zu einer Hypertonie wird der zu niedrige Blutdruck - also die Hypotonie - von Medizinern als vergleichsweise ungefährlich eingestuft. Viele Menschen leiden ihr ganzes Leben lang unter einem niedrigen Blutdruck und tun nichts dagegen.…

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