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Was kostet ein Pflegeheim

Was kostet ein Pflegeheim

Kann ich mir das leis­ten, mei­nen Ange­hö­ri­gen in ein Pfle­ge­heim zu geben? Wie teuer ist ein Pfle­ge­platz und wel­che Kos­ten kom­men da sonst noch auf mich zu? Einen Ange­hö­ri­gen in einem Senio­ren­heim pfle­gen zu las­sen anstatt zu Hause, ist nicht nur eine Sache der per­sön­li­chen Ein­stel­lung son­dern auch der Finan­zie­rung. Reicht dieRente oder das Ein­kom­men des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen aus und wenn nicht, wer bezahlt die rest­li­chen Kos­ten? Es gibt viel zu beach­ten. 

Wel­che Kos­ten ent­ste­hen in einem Pflegeheim

Die Kos­ten in einem Pfle­ge­heim/Altenheim set­zen sich wie folgt zusammen:

  1. Unter­brin­gungs­kos­ten. Dies ent­spricht der eigent­li­chen Zimmermiete/Raummiete. Diese Kos­ten sind prin­zi­pi­ell selbst zu tragen.
  2. Ver­pfle­gungs­kos­ten wie Essen und Trin­ken. Auch für diese Kos­ten muss der Heim­be­woh­ner selbst auf­kom­men. Hier­für gibt es kei­ner­lei Zuschüsse von der gesetz­li­chen Pflegeversicherung.
  3. Invest­kos­ten. Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten müs­sen eben­falls selbst getra­gen wer­den und sind von Pfle­ge­ein­rich­tung zu Pfle­ge­ein­rich­tung ganz unter­schied­lich. Über die Invest­kos­ten wer­den die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen an den Herstellungs-, Anschaffungs-, Abnut­zungs– und Abschrei­bungs­kos­ten von Gebäu­den und tech­ni­schen Anla­gen usw. betei­ligt. Die Invest­kos­ten rich­ten sich nach dem Zustand und dem Alter der Pfle­ge­ein­rich­tung, sind jedoch in der Regel ein beacht­li­cher und nicht zu unter­schät­zen­der monat­li­cher Betrag.
  4. Pfle­ge­kos­ten. Die rei­nen Pfle­ge­kos­ten wer­den antei­lig oder ganz von der Pfle­ge­kasse über­nom­men, wenn eine Pfle­ge­stufe vor­liegt. Kos­ten für Zusatz­leis­tun­gen oder Kos­ten, die das Bud­get der Pfle­ge­stufe über­stei­gen, müs­sen vom Bewoh­ner selbst getra­gen wer­den. 

Wie hoch sind die Kos­ten für einen Pfle­ge­platz in einem Pflegeheim

Gene­rell kann kein fes­ter Betrag genannt wer­den, was ein Pfle­ge­platz in einem Pfle­ge­heim kos­tet. Die Kos­ten sind von der Zim­mer­aus­stat­tung, dem Heim selbst, aber auch dem Stand­ort und dem Bun­des­land abhän­gig und des­halb ganz unterschiedlich.

Einen guten Über­blick über die Kos­ten kön­nen sich Inter­es­sen­ten oder Ange­hö­rige jedoch über den Pfle­ge­heim­na­vi­ga­tor der AOK ver­schaf­fen. Über den Navi­ga­tor kön­nen Pfle­ge­heime in der nähe­ren Umge­bung aus­ge­sucht wer­den. Außer­dem kann die Pfle­ge­form (Voll­sta­tio­näre Unter­brin­gung, Tages­be­treu­ung, Nacht­pflege oder Kurz­zeit­pflege) ein­ge­stellt wer­den. Über die Funk­tion „Suchen“ erschei­nen die umlie­gen­den Senio­ren­heime inklu­sive den Prei­sen für die ein­zel­nen Pfle­ge­stu­fen sowie die Eigen­an­teile der Heim­be­woh­ner. Über die Funk­tion „Wei­tere Preis­in­for­ma­tio­nen“ sind auch die Inves­ti­ti­ons­kos­ten sowie wei­tere inter­es­sante Infor­ma­tio­nen ersicht­lich. 

Wer bezahlt die Kos­ten für ein Pflegeheim

Die Kos­ten für die reine Pflege in einem Pfle­ge­heim (ohne die soge­nann­ten Hotel­kos­ten) wer­den von der Pfle­ge­kasse je nach Umfang und der zuge­ord­ne­ten Pfle­ge­stufe antei­lig oder ganz über­nom­men. Alle wei­te­ren Kos­ten müs­sen vom Pfle­ge­be­dürf­ti­gen selbst erbracht wer­den. Kann der Pfle­ge­be­dürf­tige die Kos­ten nicht selbst bezah­len, müs­sen der Ehe­part­ner, die Kin­der oder das Sozi­al­amt die rest­li­chen Kos­ten abde­cken. Wer eine pri­vate Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung hat, bekommt die ent­stan­de­nen Mehr­kos­ten ent­spre­chend von der pri­va­ten Ver­si­che­rung erstat­tet. Aller­dings muss die pri­vate Pfle­ge­ver­si­che­rung recht­zei­tig abge­schlos­sen wer­den, um im Bedarfs­fall gut abge­si­chert zu sein. Und noch ein Tipp zum Schluss Wer steu­er­pflich­tig ist, kann unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen die Kos­ten, wel­che selbst getra­gen wer­den müs­sen, steu­er­lich abset­zen. Dies gilt auch für Kin­der, die sich an den Pfle­ge­kos­ten ihrer Eltern betei­li­gen. Das zustän­dige Finanz­amt oder ein Steu­er­be­ra­ter kön­nen hier nähere Infor­ma­tio­nen geben.

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