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Streik an der Charité

Streik an der Charité

Mit dem Streik beginnt in dieser Woche auch eine Streik-Uni an der Charité! In den ersten zwei Streikwochen finden an den drei Standorten in Mitte, Wedding und Steglitz insgesamt 15 dezentrale Veranstaltungen, eine zentrale Veranstaltung und eine Stadtführung statt. Sie sollen Möglichkeiten für solidarisches Lernen, Diskussion und Austausch bieten. Alle Charité-Beschäftigten, alle Berlinerinnen und Berliner und Gäste von außerhalb sind dazu herzlich eingeladen!

Zentrale Auftaktveranstaltung zur Streik­-Uni

Weniger von uns ist schlechter für Alle – Die Auswirkungen des Personalmangels auf die Arbeitsbedingungen und die Patientenversorgung
Mittwoch, 24. Juni, 15 ­bis 17 Uhr, Campus Mitte, Virchowweg

Beiträge:
Streikkultur in Deutschland: Neues Selbstbewusstsein im öffentlichen Dienst?
Nicole Mayer­-Ahuja (Professorin für Soziologie, Uni Göttingen)

Kostendruck, Personalentwicklung und soziale Ungleichheit in Krankenhäusern
Michael Simon (Professor für Gesundheitspolitik, Hannover)

Mehr Personal ist gut für alle – vor allem für PatientInnen!
Cordula Mühr (Unabhängige PatientInnenberatung Berlin)
Weitere Veranstaltungen finden zwischen dem 23. und 26. Juni an den drei Campi in Mitte (CCM), Steglitz (CBF) und im Wedding (CVK) statt:
(Genauere Informationen zu Ort und Inhalt der Veranstaltungen folgen Montagnachmittag)

DIENSTAG, 23. JUNI, 9.00 UHR (an allen drei Campi)
Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Einführung und Hintergründe zur Tarifbewegung für mehr Personal an der Charité

MITTWOCH, 24. JUNI, 9.30-11.00 Uhr
Campus Mitte
Geschichte und Aktualität des politischen Streiks in Deutschland
Lucy Redler (Bündnis Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus)

Campus Virchow, Wedding
Deutschland exportiert den Pflegenotstand: Was ist das Problem an der Anwerbung ausländischer Pflegekräfte?
Heino Güllemann (Referent für globale Gesundheit bei terre des hommes Deutschland e.V., Projekt Health Workers for all)

DONNERSTAG, 25. JUNI, 13.30-15.00 UHR
Campus Mitte
Privatisierung und Ökonomisierung von Krankenhäusern und Widerstand dagegen
Dorit Hollasky (Sozialarbeiterin und ver.di-Betriebsgruppenvorsitzende im Städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt)Nadja Rakowitz (Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, vdää)

Campus Virchow, Wedding
Geschichte und Aktualität des politischen Streiks in Deutschland
Lucy Redler (Bündnis Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus)

Campus Benjamin Franklin, Steglitz
Deutschland exportiert den Pflegenotstand: Was ist das Problem an der Anwerbung ausländischer Pflegekräfte?
Heino Güllemann (Referent für globale Gesundheit bei terre des hommes Deutschland e.V., Projekt Health Workers for all)

DONNERSTAG, 25. JUNI, 13.30-15.00 UHR
Campus Mitte
Pflege bewegt sich – Ein Blick auf 50 Jahre Pflegeprotestbewegungen
Heinrich Recken (Leiter des Studienzentrums Pflege & Gesundheit der Hamburger Fern-Hochschule)

Campus Virchow, Wedding
Privatisierung und Ökonomisierung von Krankenhäusern und Widerstand dagegen
Dorit Hollasky (Sozialarbeiterin und ver.di-Betriebsgruppenvorsitzende im Städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt)Nadja Rakowitz (Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, vdää)

Campus Benjamin Franklin, Steglitz
Emanzipatorische Bewegungen im Gesundheitsbereich in der BRD
Andreas Wulff (Medico International, Projektkoordination Gesundheit, Nahost)

FREITAG, 26. Juni, 9.30-11.00 UHR
Campus Mitte
Es geht auch anders! Kooperation der Gesundheitsberufe in Norwegen
Dr. Harald Kamps (Arzt und vdää-Mitglied)

Rebellische Stadtführung: Die Charité in Mitte und ihre Nachbarschaft
Win Windisch, alternativer Stadtführer zum Leben der „kleinen Leute“,u.a. auch regelmäßig für ver.di

Campus Virchow, Wedding
Emanzipatorische Bewegungen im Gesundheitsbereich in der BRD
Andreas Wulff (Medico International, Projektkoordination Gesundheit, Nahost)

Campus Benjamin Franklin, Steglitz
Pflege bewegt sich – Ein Blick auf 50 Jahre Pflegeprotestbewegungen
Heinrich Recken (Leiter des Studienzentrums Pflege & Gesundheit der Hamburger Fern-Hochschule)

http://www.mehr-krankenhauspersonal.de/

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Ein nicht innerhalb der Normgrenze befindlicher Blutdruck kann sich in zwei verschiedenen Formen ausdrücken: Als Hypertonie und Hypotonie. Erstgenannter Fachbegriff steht für einen erhöhten bzw. zu hohen Blutdruck, der dauerhaft über der Grenze von 140/90 mmHG liegt. Hypotonie dagegen bezeichnet den zu niedrigen Blutdruck. Er liegt immer dann vor, wenn der systolische Druck unter den Wert von 110 mmHG sinkt und dort länger verbleibt. Im Gegensatz zu einer Hypertonie wird der zu niedrige Blutdruck – also die Hypotonie – von Medizinern als vergleichsweise ungefährlich eingestuft. Viele Menschen leiden ihr ganzes Leben lang unter einem niedrigen Blutdruck und tun nichts dagegen. Und das, obwohl die Auswirkungen durchaus unangenehm sein können. Im Gegensatz zum zu hohen Blutdruck besteht hierbei in der Regel nicht die Gefahr von ernsthaften Schäden am Herz-Kreislaufsystem, zum Beispiel in Form von Schlaganfällen oder Herzinfarkten. Der zu niedrige Blutdruck macht sich meist durch eine geringe allgemeine Leistungsfähigkeit, durch ständige ...