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Sechs Schritte zum Beantragen einer Pflegestufe

Sechs Schritte zum Beantragen einer Pflegestufe

Was Sie bei der Bean­tra­gung einer Pfle­ge­stufe unbe­dingt beach­ten müs­sen, habe ich Ihnen bereits in Pfle­ge­stufe bean­tra­gen – aber rich­tig Teil 1 sowie Teil 2 beschrie­ben. In die­sem Bei­trag möchte ich Ihnen nun den kom­plet­ten Ablauf der Bean­tra­gung einer Pfle­ge­stufe aufzeigen.

Ers­ter Schritt
Antrags­for­mu­lar bestel­len. Das Antrags­for­mu­lar muss prin­zi­pi­ell bei der Kran­ken­kasse des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen bestellt wer­den (schrift­lich, tele­fo­nisch, per­sön­lich, bei eini­gen Kas­sen auch online übers Inter­net)

Zwei­ter Schritt
Fül­len Sie das For­mu­lar aus, ent­we­der alleine oder noch bes­ser — wie im 1. Teil die­ser Serie bereits beschrie­ben – mit ent­spre­chen­der Unter­stüt­zung durch Ange­hö­rige, einemPfle­ge­stütz­punkt oder dem Sozi­al­dienst eines Kran­ken­hau­ses oder Pfle­ge­diens­tes. Wenn Sie alles aus­ge­füllt haben, fügen Sie alle not­wen­di­gen Unter­la­gen, Arzt­be­richte, Befunde usw. bei. Lie­ber einen Bericht zu viel als zu wenig, damit sich der Medi­zi­ni­sche Dienst einen umfas­sen­den Über­blick der Lage ver­schaf­fen kann.

Drit­ter Schritt
Geben Sie das aus­ge­füllte For­mu­lar mit allen Unter­la­gen bei der zustän­di­gen Kran­ken­kasse ab. Von dort wird der Antrag an einen Gut­ach­ter des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Pfle­ge­kasse weiterleitet.

Vier­ter Schritt
Sie erhal­ten vom Gut­ach­ter eine Nach­richt, dass ein Ter­min zur Begut­ach­tung des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen ver­ein­bart wird. Bei die­ser Begut­ach­tung wird die not­wen­dige Pfle­ge­stufe und damit auch das Pfle­ge­geld fest­ge­legt. Falls Sie den Antrag über den Sozi­al­diensteines Pfle­ge­diens­tes ein­ge­reicht haben, fra­gen Sie bitte bei Ihrem Pfle­ge­dienst an, ob ein Sozi­al­dienst­mit­ar­bei­ter eben­falls bei die­sem Ter­min anwe­send sein könnte. Der Sozi­al­dienst­mit­ar­bei­ter kann Sie bei zusätz­li­chen Fra­gen, Unklar­hei­ten und auch fach­lich unter­stüt­zen.

Eine wei­tere Mög­lich­keit ist, dass der Gut­ach­ter nach Akten­lage ent­schei­det. In die­sem Fall fin­det kein Ter­min zur Begut­ach­tung statt, die Pfle­ge­stu­fen­ein­ord­nung wird auf­grund der vor­lie­gen­den Unter­la­gen getrof­fen. Sie erhal­ten eine schrift­li­che Mit­tei­lung über die Ent­schei­dung des Gut­ach­ters und die Pflegestufeneinordnung.

Fünf­ter Schritt
Wenn eine per­sön­li­che Begut­ach­tung statt­ge­fun­den hat, erhal­ten Sie einige Zeit nach dem Begut­ach­tungs­ter­min den Bescheid über die Fest­set­zung der Pfle­ge­stufe und wel­che Leis­tun­gen Sie erhal­ten.

Sechs­ter Schritt
Soll­ten Sie mit dem Bescheid des Gut­ach­ters des Medi­zi­ni­schen Diens­tes nicht ein­ver­stan­den sein, haben Sie die Mög­lich­keit, inner­halb von vier Wochen Wider­spruchgegen den Bescheid einzulegen.

Wel­che Leis­tun­gen Sie in den ein­zel­nen Pfle­ge­stu­fen erhal­ten, lesen Sie bitte in mei­nem Bei­trag Pfle­ge­leis­tun­gen der Pflegestufen  

Im 2. Teil die­ser Serie lesen Sie, wel­che Feh­ler Sie ver­mei­den kön­nen, wenn der Medi­zi­ni­sche Dienst zur Begut­ach­tung kommt.

Zusatz-TIPP

Wer­den Sie von Ange­hö­ri­gen gepflegt, haben diese Anspruch auf Ren­ten­bei­trags­zah­lung durch die Krankenkasse.

© by www.Pflege-durch-Angehoerige.de

Sechs Schritte zum Beantragen einer Pflegestufe Was Sie bei der Bean­tra­gung einer Pfle­ge­stufe unbe­dingt beach­ten müs­sen, habe ich Ihnen bereits in Pfle­ge­stufe bean­tra­gen – aber rich­tig Teil 1 sowie Teil 2 beschrie­ben. In die­sem Bei­trag möchte ich Ihnen nun den kom­plet­ten Ablauf der Bean­tra­gung einer Pfle­ge­stufe aufzeigen. Ers­ter Schritt Antrags­for­mu­lar bestel­len. Das Antrags­for­mu­lar muss prin­zi­pi­ell bei der Kran­ken­kasse des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen bestellt wer­den (schrift­lich, tele­fo­nisch, per­sön­lich, bei eini­gen Kas­sen auch online übers Inter­net) Zwei­ter Schritt Fül­len Sie das For­mu­lar aus, ent­we­der alleine oder noch bes­ser — wie im 1. Teil die­ser Serie bereits beschrie­ben – mit ent­spre­chen­der Unter­stüt­zung durch Ange­hö­rige, einemPfle­ge­stütz­punkt oder dem Sozi­al­dienst eines Kran­ken­hau­ses oder Pfle­ge­diens­tes. Wenn Sie alles…

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