Krankenpflege

Diabetes mellitus – einfach erklärt

Definition Der Diabetes mellitus (vom lat.= „honigsüßer Durchfluss“, mellitus=honigsüß), auf deutsch Zuckerkrankeit genannt, ist eine Stoffwechselstörung, bei der das Hormon Insulin nicht im erforderlichen Maße in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird oder in den Zellen beim Abbau der Glukose nicht entsprechend zur Wirkung kommt. Begriff: Bluzuckerwert Der Blutzuckerwert (BZ) gibt den Zuckergehalt im Blut an […]

NSAR -einfach erklärt

NSAR ist die Abkürzung für Nicht Steriodale Antirheumatika (auch englisch NSAID für „nichtsteroidalen Antiinflammatoria“). Den ersten Teil des Namens verdanken die Stoffe ihrer chemeischen Form, welche nicht einem Steroid entspricht. Sie sind deshalb auch nicht Cortison-haltig (da Cortison ein Steroid ist). Ungleich wichtiger ist der zweite Teil des Namens. Antirheumatika sind diese Stoffe deshalb, weil […]

Analgetika – einfach erklärt

Analgetika [griech. an(ti) = (ent)gegen, nicht; algos/ algesie = Schmerzempfindung] sind Arzneistoffe, die zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden. Sie lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen: Opioide und Nicht-Opioide. Opioide Opioide werden Wirkstoffe genannt, welche den Opiaten ähnlich sind. Sie fallen unter das Betäubungsmittelgesetz. Opiate werden aus Opium hergestellt, das in der Natur als Pflanzenwirkstoff vorkommt […]

Ödem – einfach erklärt

Das Ödem (griechisch οίδημα – die Schwellung, das Ödem) ist eine Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem im Gewebe. Ödeme sind meist die Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z. B. einer Herz- oder Niereninsuffizienz. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Druckes, wodurch Wasser ins Gewebe […]

Ischämie – einfach erklärt

Von einer Ischämie spricht man im Fall einer Minderdurchblutung oder einer vollständig ausgefallenen Durchblutung eines Gewebegebietes. Lokalisation Eine Ischämie kann überall im Körper vorkommen und je nach Lokalisation, Ausmaß und Dauer lebensgefährlich sein. Symptome Leistungsverminderung des betroffenen Organs. Gehirn und Niere sind besonders empfindlich. Mangelhaft durchblutete Muskulatur verursacht Schmerzen. Ursachen Arteriosklerose Thrombose Embolie Verletzungen Kälte […]

Fingertest – einfach erklärt

Der Fingertest nach Phillips ist eine Möglichkeit, einen Dekubitus ersten Grades von einer Hautrötung anderer Ursache zu unterscheiden. Der Test wurde von Jenny Phillips 1997 beschrieben: Mit einem Finger wird auf die Hautrötung gedrückt: Entsteht ein weißer Umriss und erscheint der Fingerabdruck nach Loslassen für einen kurzen Moment weiß, ist die Rötung wegdrückbar und damit […]

Dekubitus – alles erklärt

Ein Dekubitus ist ein Druckgeschwür, das bei anhaltender Druckeinwirkung entsteht. Der Volksmund spricht vom „sich wund liegen“. Durch Druck auf die kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) sind der Gasaustausch und die Nährstoffversorgung im betreffenden Gewebe nicht mehr gewährleistet. Zu wenig Sauerstoff und zu viel Kohlendioxid sind vorhanden. Es kommt zu einer Übersäuerung (Azidose). Diese bewirkt, dass sich […]

Das neue Berufsbild der Pflegefachkraft

Das neue Berufsbild der Pflegefachkraft soll dazu beitragen, die Pflegekräfte fit für die Zukunft zu machen. Die bisherigen Ausbildungen in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege werden weiterentwickelt und zu einem neuen einheitlichen Berufsbild zusammengeführt. Denn Pflegekräfte müssen in Altenheimen zunehmend auch mehrfach und chronisch Kranke versorgen.

Subcutane Injektion

Subcutane Injektion Bei einer Subcutanen Injektion (s.c. Injektion) wird eine wässrige Lösung in die Unterhaut (Subcutis) injiziert. Oft handelt es sich dabei um Medikamente wie Heparin, Insulin oder auch Schmerzmittel wie Morphin. Durchführung einer s.c.Injektion mit Pen, Spritze mit Kanüle oder Fertigspritze (Hinweis: Spritzen mit festangebrachter Kanüle sind für die Klinik ungeeignet, da keine Aufziehkanüle […]

Hygienische Händedesinfektion

Hygienische Händedesinfektion Die hygienische Händedesinfektion ist die effektivste Maßnahme zur Verhütung von Krankenhausinfektionen durch Veränderung der mikrobiellen Besiedelung (transiente und residente Hautflora) an den Händen. Die Wirkung einer hygienischen Händedesinfektion übertrifft die des sonst üblichen Händewaschens nicht nur im Hinblick auf die Ausschaltung und Reduzierung von Krankheitserregern, sie ist darüberhinaus auch hautschonender. Die Hände des […]
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