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Arbeitszufriedenheit und Motivation

Heute schreibe ich über unser aktuelles Unterrichtsthema der Arbeitszufriedenheit.

Bist du mit deiner Arbeit zufrieden ?

Der Begriff Arbeitszufriedenheit beschreibt wie jemand gegenüber seiner Arbeit im Allgemeinen sowie mit den verschiedenen Teilbereichen ist eingestellt ist.

  • Ist man Zufrieden bewertet man seine Arbeit positiv, ist man unzufrieden bewertet man diese negativ.

Auch die Arbeitszufriedenheit wird erforscht und es gibt viele Konzepte und Definitionen.

Arbeitszufriedenheit gehört zum Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie

Es gibt tausende von Studien zu diesem Thema, aber bis heute wurde sich auf keine einheitliche Definition geeinigt.

Definition von Hoppock 1935

Arbeitszufriedenheit ist eine Kombination von psychologischen, physiologischen und situativen Bedingungen, die Sie zu der ehrlichen Äußerung veranlassen ? ,, Ich bin mit meiner Arbeit zufrieden „

Dimensional Analytische Ansätze

( Analytisch bedeutet das etwas in seine einzelnen Bestandteile zerlegt wird, oder Analytik die Durchführung einer systematischen Untersuchung eines Sachverhaltes ) Smith, Kendall & Hugin 1969

Diese sind an Fragebögen angelehnt ? Die die Mitarbeiter ausfüllen und diese im Nachhinein ausgewertet werden.

Differenzierte Klassifikation

( Differenziert beschreibt Vorgehensweisen, Urteile, Aussagen, Gedankengänge usw. bis ins Detail und ins einzelne untergliedert.

Hier wird die Befriedigung der Bedürfnisse erläutert, ich habe Vorstellungen was sein Soll und vergleiche die Vorstellungen mit dem Ist-Zustand, sind diese erfüllt steigt meine Arbeitszufriedenheit. Werte wurden erfüllt ( gut befundene Eigenschaften, Qualitäten oder Glaubenssätze ). Aus dem Affekt also meiner Handlung heraus ,, Ich bin zufrieden mit meinen Handlungen`´. Es besteht ein inneres Gleichgewicht.

Bruggeman Definiton von 1975

Arbeitszufriedenheit ist die Zufriedenheit mit einem gegebenden ( betrieblichen ) Arbeitsverhältnis. Arbeitszufriedenheit bezeichnet damit die Attitüde ( Einstellung ), die das Arbeitsverhältnis mit allen seinen Aspekten, hinsichtlich der Beurteilungsdimension ,, zufrieden oder unzufrieden„ betrifft.

Rosenstiel 2007 Klassifikation

(Klassifikation = systematische Einteilung von Ausdrücken, Gegenständen, Erfahrungen in Gruppen oder Untergruppen )

  • Bedürfnisstheroretischer Ansatz : es wird versucht ein inneres Gleichgewicht herzustellen indem seine Bedürfnisse befriedigt werden. ( Bedürfniss ist ein Zustand oder Erleben eines Mangels, verbunden mit dem Wunsch diesen zu beseitigen )
  • Anreiztheoretischer Ansatz( Anreiz = das jemanden bewirkt etwas zu tun ) nach dem Hedonistischen Prinzip ( Hedonismus allgemein das streben nach einem angenehmen Glückszustand. Die vollkommene Seelenruht ) hier will mein kein OK, sondern ein Perfekt.
  • Gleichgewichtstheoretischer Ansatz ein Gleichgewicht zu haben aber rein Kognitiv (also die Verarbeitung von Informationen ) ich arbeite gut also, meine Entlohnung ist nicht angemessen.
  • Humanistischer Ansatz meine Arbeit und Tätigkeit muss für mich einen Sinn ergeben.

Arbeitszufriedenheit hat zu tun mit

  • meiner Bewertung
  • der eigenen Einstellung
  • Emotionale Reaktionen
  • meiner heutigen Stimmung
  • Kollegen
  • sachliche Bewertung

Wie entsteht aber nun Zufriedenheit und Unzufriedenheit ?

Das Züricher Modell auch Bruggemann-Modell bezeichnet ist eines der einflussreichsten Modelle der Arbeitszufriedenheit.

Es findet ein Vergleich statt mit den zu erwarteten und tatsächlichen Möglichkeiten zur Bedürfnissbefriedigung. Soll / Ist Vergleich. Werden diese Erfüllt entsteht stabilisierende Arbeitszufriedenheit, erhöhe ich aber jetzt meine Ansprüche führt dies zur progressiven Arbeitszufriedenheit ( progressiv es steigert sich stufenweise ). Wird mein Anspruch gesenkt führt dies zu einer formal positiven Ausprägung von Arbeitszufriedenheit die als resignative Arbeitszufriedenheit bezeichnet wird ( resignativ also man senkt selber seine eigenen Ansprüche / Haltung ) ,, ich bin froh das ich überhaupt arbeit habe„. Versucht man aber Lösungen für Probleme zu finden spricht man von konstruktiver Arbeitszufriedenheit. Auch gibt es die Verdrängung oder Fälschung von Situationen so ist dies Pseudo-Arbeitszufriedenheit. Wer dazu mehr lesen möchte http://arbeitszufriedenheit.net/zuercher-modell/

Die Herzberg Zwei Faktoren Theorie der Motivation

Motivation was ist das Überhaupt ?

Ist die Gesamtheit aller Motive ( in der Psychologie eine relativ stabile Persönlichkeitseigenschaft die beschreibt, wie wichtig einer Person eine bestimmte Art von Zielen ist ) die zur Handlungsbereitschaft führen, auf emotionaler und neuronaler Aktivität beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.

Herzberg stellte sich die Frage Warum jemand bei seiner Arbeit motiviert bzw. demotiviert ist ? Somit wurden mehrere befragt.

Es wurden zwei Faktoren abgegrenzt

Hygienefaktoren ( Faktoren die bei positiver Ausprägung die Entstehung von Unzufriedenheit verhindern, aber nicht zur Zufriedenheit beitragen, häufig sind diese Selbstverständlich, sind sie aber nicht vorhanden empfindet man Mangel )

  • Verwaltung
  • Führung
  • Qualität der Beziehung zur Führungskraft
  • Die Arbeisbedingungen
  • Die Höhe der Bezahlung
  • Die Qualität der Beziehung zu Kollegen und zu Mitarbeitern

Motivatoren

  • wie man seine Leistung erlebt
  • Anerkennung
  • die Arbeit selber
  • Verantwortung
  • Wachstumsgefühl

Also die Hygienefaktoren reichen nicht aus für das Erreichen von Motivation

Herzberg Theorie lässt vier Zustände abgrenzen

  1. Der Zustand der Hygienefaktoren ist schlecht, die Ausprägung der Motivatoren ist gering. Die Mitarbeiter sind Unzufrieden und es kann sie auch kurzfristig nichts motivieren. Die Wahrscheinlichkeit von geringer Arbeitsleistung und / oder Anwesenheit.
  2. Schlechter Zustand der Hygienefaktoren aber hohe Motivatoren, die Mitarbeiter lieben ihre Aufgabe, die Freude an der Arbeit wird aber immer wieder durch ein schlechtes Umfeld verringert.
  3. Guter Zustand der Hygienefaktoren, die Motivatoren sind gering, das Umfeld ist super, toller Chef, tolle Kollegen aber die Aufgaben machen keinen Spass.
  4. Guter Hygienefaktoren und hohe Motivatoren, hier kommt nach Herzberg nachhaltig die Motivation zustande.

Wenn man nicht zufrieden ist kann man auch nicht Motiviert sein !!!

Kritik ist an dem Modell das es aber auch Menschen gibt die Zufriedenheit angeboren haben oder es werden eigene Ziele erreicht was einen Mensch motiviert. Hier wird gesagt das die Zufriedenheit von den Hygienefaktoren abhängt also abhängig ist vom Chef, Verwaltung, Kollegen es werden also andere dafür Verantwortlich gemacht. Je nach dem in welcher Situation man selber ist können die Faktoren von Zufriedenheit ändern. Auch ist jeder Mensch unterschiedlich. http://www.centeredlearning.de/.fuehrungsfaehigkeiten/mitarbeitermotivation/herzberg-zwei-faktoren-theorie/#filter

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